Reise zu vier Partnerstädten

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Mantua, Noli, Imperia und Rivoli

Vier Städte am Bodensee und in Oberschwaben haben vier italienische Partnerstädte, die in Norditalien nicht weit voneinander entfernt sind. Weingarten ist verbunden mit Mantua, Ravensburg mit Rivoli, Friedrichshafen mit Imperia und Langenargen mit Noli.

So entstand der Plan, einmal eine Reise zu unseren vier italienischen Partnern zu unternehmen. Jede unserer Partnerstädte hat einen eigenen Charakter, eine eigene Geschichte und auch die Entstehung und die Pflege der Partnerschaften ist wieder eine eigene Geschichte.

Diese Reise zeigte uns die Schönheiten der jeweils anderen Partnerstädte und weitete unsere Erfahrungen zu Lombardei, Ligurien und Piemont aus. Eine gute Chance zum Kennenlernen von vier Partnerstädten in Norditalien.

In Mantua wurde klar, dass diese Beziehung schon seit Jahrhunderten besteht, weil einst eine Blutreliquie von Mantua nach Weingarten kam. Ein Besuch des Olivenmuseums in Imperia und der Einkauf bei „Olio Carli“ machten den Besuchern aus Oberschwaben klar, dass diese Partnerstadt durch das Thema „Oliven“ geprägt ist. Noli zeigte sich als eine hübsche Kleinstadt am Meer, die einst zu den fünf Seerepubliken Italiens gehört hatte. Das Schloss der Savoyer in Rivoli bei Turin samt der Altstadt war dann der Höhepunkt dieser Reise. Auch kulinarische Besonderheiten der Partnerstädte wurden erlebbar: Vom typischen Risotto in Mantua bis zu Meeresfrüchten in Noli und dem „Fassona-Rind“ in Rivoli.

Die Begrüßung durch die jeweiligen Freunde in den vier Städten war herzlich und zeigte, dass durch die Städtepartnerschaften vielfältige Freundschaften zwischen Menschen verschiedener Nationen, Sprachen und Kulturen entstehen. Die Fragen der Mitreisenden aus den vier Städten bezüglich der jeweiligen Partnerschaften und deren Aktivitäten wurden stets ganz konkret vor Ort beantwortet.

Insgesamt war diese Reise ein interessantes Erlebnis für alle vier Städtepartnerschaften und die 45 Teilnehmer aus der Bodenseeregion. Bei der Heimreise entstand der Gedanke, alle sollten sich am liebsten „Freunde Europas“ nennen, wie es der Verein in Noli bereits macht: sie heißen „Amici di Europa“. In Noli kam auch Bürgermeister Ambrogio Repetto, um die Gruppe während des Mittages-sens zu begrüßen. Und einige Teilnehmer nutzten sogar die Gelegenheit zu einem Bad im Meer.